Samstag, 16.05.2026
1. Bundesliga
Waldstadion, Frankfurt am Main
Eintracht Frankfurt – VfB Stuttgart [2:2]
59.400 Zuschauer


Zum Saisonabschluss zeige ich euch eine Welt voller Katastrophen, erfüllt vom lieblichen Geruch pyrotechnischen fireworks, an einem Samstag-Nachmittag, der all unsere Gulliver-Kraft bis aufs äußerste prüfte. Die alte Deutsche Bahn glänzte zunächst mal wieder als totaler Vollversager, denn 69 Minuten Horrorshow-Verspätung wegen irgendeines technischen Problems im Türbereich muss man erst einmal toppen. Demnach fiel das ersehnte Getränkeprogramm in der lieblichen Pilsstube zur „Traube“ leider aus, und wir konnten dort kein ordentliches Moloko-Plus für den Gulliver rassoodocken. Dennoch begab man sich bereits leicht glazzig zur heiligen Stätte im Stadtwald. Irgendwelche tabellarischen Rechnereien gingen mir komplett am yarbles vorbei – ich wollte einzig Pyro, Tollchocks und ultraviolence Atmosphären sehen, o meine Brüder. Mit zwei deftigen Schlägen in der Fresse ging es schließlich zum kulinarischen Halbzeit-Dinner, wo die feurige Feuerwurst meinen gierigen Gulliver erhitzte, der nach Fett, Fleisch und sündigem Veck lechzte. Zurück am Platz setzte sich das alte Rein-Raus-Spiel fort, ganz wie ein absurdes Stück für den modernen Chelloveck, inklusive zweier uns zugesprochener Strafstöße – fast schon ein kleines Stück himmlischer Bog-Gnade. Doch wie so oft mit unserer geliebten Qualmaschine reichte selbst das nicht aus. Am Ende zwar nicht verloren, aber Europa dennoch vergeigt, zog unser erschöpfter kleiner Stoßtrupp vollkommen desillusioniert ab, wie eine Bande ausgebrannter Droogs nach der Nachtarbeit. Im Moseleck wurde die nächste Kaltschale in den Gulliver gekippt, während der Beat aus den Boxen kurzzeitig echte Horrorshow-Glücksgefühle erzeugte. Doch selbst dort hatte unser kleiner Kampfverband bereits erste Ausfälle zu beklagen – zu viel Moloko, zu viele Tollchocks, zu viel Leben. Irgendwie fand man schließlich den Weg zurück nach Hause, halb glazzig, halb tot, mit der ewigen Erkenntnis: Eintracht Frankfurt ist unsere große Liebe, o meine Brüder — und macht uns dabei vollkommen kaputt.



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